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Künstliche Intelligenz: ChatGPT soll künftig Werbung enthalten

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FAZ.NET
vor 19 Stunden
YoyoFeed Zusammengefasst

OpenAI plant, in den USA mit der Einbindung von Werbung in ChatGPT zu beginnen, um seine Einnahmen zu steigern. Die Werbung wird in der kostenlosen Version von ChatGPT sowie in einem neuen, kostengünstigeren Tarif namens "ChatGPT Go" getestet.

Teurere Abonnements wie Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei. OpenAI hat Prinzipien veröffentlicht, die sicherstellen sollen, dass Werbung die Antworten von ChatGPT nicht beeinflusst, klar gekennzeichnet ist und die Privatsphäre der Nutzer schützt.

Das Unternehmen versichert, dass keine Nutzerdaten an Werbetreibende verkauft werden und die Personalisierung sowie die für Anzeigen verwendeten Daten jederzeit gelöscht werden können. Nutzer, die Werbung vermeiden möchten, müssen auf ein kostenpflichtiges Abonnement umsteigen.

Der neue Tarif "ChatGPT Go" kostet acht Dollar pro Monat und enthält Werbung, während "ChatGPT Plus" 20 Dollar pro Monat kostet und werbefrei ist. Die Tests starten zunächst in den USA, ein Start in Deutschland und Europa ist noch nicht terminiert.

Dieser Schritt markiert einen Strategiewechsel für OpenAI, da das Unternehmen zuvor strikt gegen Werbung war. Die Einführung von Werbung soll dazu beitragen, die hohen Betriebskosten für den Betrieb der KI-Modelle zu decken, insbesondere da über 90 Prozent der Nutzer die kostenlose Version verwenden.

Wie soll die Werbung in ChatGPT funktionieren?
Die Werbung wird klar gekennzeichnet und soll die Antworten von ChatGPT nicht beeinflussen. Nutzer können die Personalisierung und die für Anzeigen verwendeten Daten jederzeit löschen.
Welche ChatGPT-Versionen werden Werbung enthalten?
Die kostenlose Version von ChatGPT und der neue Tarif "ChatGPT Go" werden Werbung enthalten.
Was kostet es, ChatGPT ohne Werbung zu nutzen?
Um ChatGPT ohne Werbung zu nutzen, müssen Nutzer mindestens 20 US-Dollar pro Monat für ein Abonnement von "ChatGPT Plus" bezahlen.