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Bombenfund in Düsseldorf: Entschärfung im Laufe des Tages geplant

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WDR
12. Januar 2026 11:32
YoyoFeed Zusammengefasst

In Düsseldorf-Mörsenbroich wurden am Montag, den 12. Januar 2026, bei Bauarbeiten zwei britische Fünf-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Entschärfung dieser Blindgänger ist noch für denselben Tag geplant.

Für die Entschärfung ist die Evakuierung von etwa 4.000 bis 4.200 Anwohnerinnen und Anwohnern in einem Radius von 400 Metern um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße notwendig. Betroffene Bürgerinnen und Bürger wurden aufgerufen, den Evakuierungsaufforderungen zügig nachzukommen, um Verzögerungen bei der Entschärfung zu vermeiden.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf ist für die Entschärfung zuständig. Die Stadt Düsseldorf hat ein Ämtergremium einberufen, um die genauen Maßnahmen und den Zeitpunkt der Entschärfung festzulegen. Als Anlaufstelle für Evakuierte steht das Friedrich-Rückert-Gymnasium zur Verfügung, zu dem Transferbusse der Rheinbahn eingesetzt werden. Auch für bettlägerige oder behinderte Personen werden spezielle Transporte organisiert.

Der Straßenverkehr, insbesondere rund um die Sankt-Franziskus-Straße, ist von den Sperrungen betroffen. Die Buslinie 776 der Rheinbahn wird umgeleitet. Im Evakuierungsbereich befinden sich zudem Kindertagesstätten und Schulen, die ebenfalls von den Maßnahmen betroffen sind.

Wie viele Bomben wurden in Düsseldorf-Mörsenbroich gefunden und wann sollen sie entschärft werden?
Es wurden zwei britische Fünf-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Ihre Entschärfung ist für den 12. Januar 2026 im Laufe des Tages geplant.
Wie viele Menschen sind von der Evakuierung betroffen und in welchem Radius?
Etwa 4.000 bis 4.200 Menschen müssen ihre Wohnungen in einem 400-Meter-Radius um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße verlassen.
Welche Unterstützung wird den evakuierten Anwohnern angeboten?
Evakuierte Personen können das Friedrich-Rückert-Gymnasium als Anlaufstelle nutzen. Es werden Rheinbahn-Busse für den Transfer bereitgestellt und spezielle Transporte für Menschen, die ihre Wohnungen nicht selbstständig verlassen können, organisiert.