In Düsseldorf-Mörsenbroich wurden am Montag, den 12. Januar 2026, bei Bauarbeiten zwei britische Fünf-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Entschärfung dieser Blindgänger ist noch für denselben Tag geplant.
Für die Entschärfung ist die Evakuierung von etwa 4.000 bis 4.200 Anwohnerinnen und Anwohnern in einem Radius von 400 Metern um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße notwendig. Betroffene Bürgerinnen und Bürger wurden aufgerufen, den Evakuierungsaufforderungen zügig nachzukommen, um Verzögerungen bei der Entschärfung zu vermeiden.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf ist für die Entschärfung zuständig. Die Stadt Düsseldorf hat ein Ämtergremium einberufen, um die genauen Maßnahmen und den Zeitpunkt der Entschärfung festzulegen. Als Anlaufstelle für Evakuierte steht das Friedrich-Rückert-Gymnasium zur Verfügung, zu dem Transferbusse der Rheinbahn eingesetzt werden. Auch für bettlägerige oder behinderte Personen werden spezielle Transporte organisiert.
Der Straßenverkehr, insbesondere rund um die Sankt-Franziskus-Straße, ist von den Sperrungen betroffen. Die Buslinie 776 der Rheinbahn wird umgeleitet. Im Evakuierungsbereich befinden sich zudem Kindertagesstätten und Schulen, die ebenfalls von den Maßnahmen betroffen sind.