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JF-Exklusiv Immer mehr Spitzenpolitiker distanzieren sich von Weimer

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Junge Freiheit
13. Januar 2026 09:48
YoyoFeed Zusammengefasst

Immer mehr Spitzenpolitiker distanzieren sich von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, nachdem Vorwürfe gegen ihn und seine Weimer Media Group laut wurden. Es geht um den Verdacht, dass bei Veranstaltungen wie dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee Unternehmern gegen Geld exklusive Zugänge zu Regierungsministern angeboten wurden. Diese Vorwürfe deuten darauf hin, dass die Weimer Media Group mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger" geworben haben soll.

Konkret sollen "Pakete" wie das „Matterhorn“-Paket (60.000 Euro) und das „Mont Blanc“-Paket (80.000 Euro) angeboten worden sein, die exklusive Abendessen, persönliche Gesprächsmöglichkeiten und eine große Standpräsenz im Konferenzzentrum beinhalteten. Wolfram Weimer, der gleichzeitig Anteilseigner der Weimer Media Group ist, bevor er Kulturstaatsminister wurde und die Geschäftsführung an seine Frau übertrug, wies die Vorwürfe entschieden zurück. Um jeglichen Anschein eines Interessenkonflikts zu vermeiden, übertrug er seine Firmenanteile an einen Treuhänder, betonte jedoch, dass ein solcher Konflikt nie bestanden habe.

Die Affäre entwickelte sich zu einem Problemfall für Bundeskanzler Merz, der sich zunächst hinter seinen Minister stellte. Dennoch bleibt die Opposition bei ihrer scharfen Kritik und fordert Konsequenzen, da es als untragbar angesehen wird, dass ein Regierungsmitglied möglicherweise mit politischen Kontakten Geld verdient, selbst wenn solche Praktiken legal sein sollten.

Welche Vorwürfe werden gegen Wolfram Weimer und die Weimer Media Group erhoben?
Es wird Weimer und seiner Firma vorgeworfen, Unternehmern gegen Bezahlung exklusiven Zugang zu Regierungsministern bei Veranstaltungen wie dem Ludwig-Erhard-Gipfel angeboten zu haben, um Einfluss auf politische Entscheidungsträger zu nehmen.
Wie reagierte Wolfram Weimer auf die Anschuldigungen?
Weimer wies die Vorwürfe entschieden zurück und übertrug seine Firmenanteile an einen Treuhänder, um jeglichen Anschein eines Interessenkonflikts zu vermeiden. Er betonte, dass es nie einen tatsächlichen Interessenkonflikt gegeben habe.
Welche politischen Konsequenzen oder Reaktionen gab es auf die Affäre?
Obwohl Bundeskanzler Merz sich zunächst hinter Weimer stellte, distanzieren sich immer mehr Spitzenpolitiker von ihm. Die Opposition kritisiert Weimer scharf und fordert Handlungen, da sie es für untragbar hält, wenn ein Regierungsmitglied mit politischen Kontakten Geld verdient, unabhängig von der Legalität der Praxis.