US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Aussetzung angedrohter Strafzölle auf europäische Waren angekündigt. Dies ist das Ergebnis einer "Rahmenvereinbarung" bezüglich Grönland, die Trump als langfristiges Abkommen für die Ewigkeit bezeichnete. Einzelheiten zu dieser komplexen Übereinkunft sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Die Einigung wurde nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte erzielt und sei laut Trump für die USA und alle NATO-Staaten eine großartige Lösung. Zudem laufen Gespräche über das Raketenabwehrsystem "Golden Dome" in Bezug auf Grönland, wobei Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio die weiteren Verhandlungen führen werden.
Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen äußerte sich positiv über die Entwicklungen und betonte, dass Trump Grönland nicht angreifen werde und der "Zoll-Krieg auf Standby" sei. Russland, vertreten durch Präsident Wladimir Putin, erklärte, sich nicht in den Streit um Grönland einmischen zu wollen, da dies die USA und Dänemark untereinander klären müssten. Trump hatte seine Ansprüche auf Grönland zuvor mit einer angeblichen Bedrohung der Arktisregion durch Russland oder China begründet.
Trotz der positiven Nachrichten bezüglich Grönland und der Zölle gab es widersprüchliche Aussagen von Trump bezüglich der Ukraine. Er betonte, dass die NATO und Europa für die Unterstützung der Ukraine zuständig seien und die USA "nichts damit zu tun" hätten, während er gleichzeitig angab, kurz vor einem "Ukraine-Deal" mit Wolodymyr Selenskyj zu stehen, falls dieser und Putin nicht "dumm" seien. Trump kündigte auch die Unterzeichnung des Gründungsdokuments für einen von ihm initiierten "Friedensrat" an, der internationale Konflikte in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen beilegen soll. Angesichts der Grönland-Pläne Trumps ist ein EU-Sondergipfel in Brüssel angesetzt, um den Umgang mit den Besitzansprüchen zu beraten.