Die CDU in Rheinland-Pfalz plant, das Klimaschutzgesetz zu kippen, falls sie die Landtagswahl am 22. März gewinnt. Laut Gordon Schnieder gefährde das Gesetz tausende Arbeitsplätze und schade mehr, als es der Umwelt nütze. Die Partei will zudem Kommunen im Kampf gegen Extremismus finanziell besser ausstatten und sich bundesweit für niedrigere Strompreise einsetzen.
Im Bildungsbereich verspricht die CDU ein verbindliches Vorschuljahr und eine Unterrichtsgarantie für Grundschüler von 8 bis 14 Uhr, inklusive Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Weitere Schwerpunkte sind die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung.
Des Weiteren befürwortet die CDU eine Eigenheimzulage für Familien, eine Reform der Pflegekammer zur Stärkung der Pflege ohne Zwangsmitgliedschaften und -beiträge sowie die Sicherstellung der flächendeckenden Grundversorgung mit Praxiskliniken. Auch eine Anhebung der Polizeizulage auf Bundesniveau und eine Dankesprämie für ehrenamtliche Feuerwehrleute sind geplant. Bürokratieabbau soll zur Chefsache erklärt werden. Die rheinland-pfälzische CDU, die nach 35 Jahren in der Opposition nach einem Wahlsieg strebt, präsentierte ihr Wahlprogramm unter dem Titel "Ein Rheinland-Pfalz, das funktioniert - weil's jetzt gilt!". Schnieder zeigte sich zuversichtlich, dass die Partei stärkste Kraft wird und die "zehn Jahre Enthaltung im Bundesrat" beenden kann.