News Image

Nach Trumps Rede in Davos: Dänemark schließt Grönland-Verhandlungen aus

Author Image
T-Online
21. Januar 2026 18:17
YoyoFeed Zusammengefasst

Nachdem US-Präsident Donald Trump in Davos eine Rede gehalten hatte, in der er Verhandlungen über eine Übernahme Grönlands forderte, hat Dänemark klargestellt, dass solche Gespräche nicht stattfinden werden. Der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen bezeichnete Trumps Zusicherung, keine militärische Gewalt anzuwenden, als positives Zeichen, betonte aber, dass die Ambitionen des US-Präsidenten, Grönland zu übernehmen, unverändert blieben. Dänemark werde sich nicht an Verhandlungen beteiligen, die auf der Aufgabe grundlegender Prinzipien basieren.

In Deutschland reagierten die Grünen mit scharfer Kritik auf Trumps Rede. Parteichef Felix Banaszak bezeichnete sie als "aggressive Rede", "unmissverständliche Kampfansage" und die Ansprache eines "Gangsters, der die Welt erpresst". Er forderte eine "sehr robuste Antwort" von Bundeskanzler Friedrich Merz, die auf Stärke basiere, sowie Gegenzölle auf US-Zölle und eine stärkere europäische Unabhängigkeit in kritischen Bereichen, einschließlich der Besteuerung amerikanischer Digitalkonzerne und der Energieversorgung. Grünen-Co-Chefin Franziska Brantner ergänzte, dass Grönland ein Land mit Einwohnern, Geschichte und Kultur sei und Merz nun Europa einen und die Eigenständigkeit vorantreiben müsse. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, bezeichnete Trumps Verhalten als "abnormalen Geisteszustand" und kritisierte, dass Trump die amerikanische Wirtschaft zerstöre.

Welche konkrete Forderung stellte Donald Trump in Bezug auf Grönland?
Donald Trump forderte Verhandlungen über eine Übernahme Grönlands.
Wie reagierte Dänemark auf Trumps Forderung?
Dänemark schloss Verhandlungen über eine Übergabe Grönlands aus und betonte, keine Gespräche zu führen, die auf der Aufgabe grundlegender Prinzipien basieren.
Welche Maßnahmen schlugen die deutschen Grünen als Reaktion auf Trumps Rede vor?
Die deutschen Grünen forderten robuste Gegenzölle auf US-Zölle, eine schnellere Regulierung und Besteuerung amerikanischer Digitalkonzerne sowie eine stärkere europäische Unabhängigkeit bei der Energieversorgung und in kritischen Bereichen.