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»Friedensrat«: Trump baut mit Kasachstan, Ungarn, Paraguay an Uno-Alternative

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Spiegel
21. Januar 2026 19:40
YoyoFeed Zusammengefasst

Donald Trump hat einen "Friedensrat" vorgeschlagen, eine Initiative, die als Alternative zu den Vereinten Nationen betrachtet wird. Rund 60 Länder wurden eingeladen, und einige, darunter die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan, Katar, Kosovo, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel, haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Trump hat den Plan mehreren Regierungen, einschließlich Russland und China, übermittelt.

Die Initiative stößt jedoch auch auf Vorbehalte. EU-Diplomaten äußern Bedenken, dass die Gründung einer solchen Organisation unter Trumps Führung, der eine lebenslange Führungsposition anstrebt, die Uno untergraben könnte. Zudem gibt es Unklarheiten bezüglich der Verwendung der von den Mitgliedsstaaten zu zahlenden Milliarde Dollar, die für eine Mitgliedschaft von über drei Jahren erforderlich ist. Deutschland und Italien haben bereits interne Zweifel geäußert und signalisiert, sich nicht beteiligen zu wollen, wobei Italien die Verfassungsbedenken als Grund angibt. Auch Schweden lehnt die Pläne in ihrer aktuellen Form ab.

Eine Unterzeichnungszeremonie ist am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos geplant.

Welche Länder haben dem Friedensrat bereits zugesagt?
Die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan, Katar, Kosovo, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel haben ihre Teilnahme zugesagt.
Welche Bedenken gibt es bezüglich Trumps Friedensrat?
Es gibt Bedenken, dass die Initiative eine Alternativorganisation zur Uno darstellen könnte, die von Trump geführt wird, der eine lebenslange Führung beansprucht. Zudem sind die Details zur Verwendung der Finanzierung unklar.
Welche Länder haben bereits ihre Ablehnung oder Zweifel geäußert?
Deutschland und Italien haben Zweifel geäußert und signalisiert, sich nicht beteiligen zu wollen. Schweden lehnt die Pläne ebenfalls in ihrer aktuellen Form ab.