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Grönland: US-Präsident Trump kündigt Verzicht auf Zölle gegen Europäer an

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Zeit Online
21. Januar 2026 20:39
YoyoFeed Zusammengefasst

US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte eine "großartige Lösung" im Streit um Grönland angekündigt und will auf die angedrohten Zölle gegen acht europäische Länder verzichten. Trump teilte mit, dass die für den 1. Februar geplanten US-Zölle nicht erhoben würden, da eine Einigung über eine zukünftige Vereinbarung zu Grönland erzielt worden sei. Diese Einigung sei im Rahmen eines Treffens mit Rutte bezüglich Grönland und der gesamten Arktis ausgearbeitet worden.

Nähere Details zur Vereinbarung wurden nicht genannt, aber Rutte bestätigte Trumps Angaben und kündigte weitere Gespräche an. Die Verhandlungen sollen von Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und Sondergesandtem Steve Witkoff geführt werden. Trump betonte, dass Grönland für den Aufbau der geplanten Raketenabwehr von elementarer Bedeutung sei und die Einigung den Vereinigten Staaten alles gebe, was sie wollten.

Ein Nato-Sprecher erklärte, dass die Verbündeten gemeinsam daran arbeiten würden, die Sicherheit in der Arktis zu gewährleisten und Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den USA fortgesetzt würden, um zu verhindern, dass Russland und China dort Fuß fassen können. Trotz der Einigung soll ein für Donnerstag geplanter EU-Sondergipfel zur Besprechung von Trumps Zolldrohungen weiterhin stattfinden. Trump hatte zuvor Zölle von 10 Prozent ab dem 1. Februar und 25 Prozent ab dem 1. Juni angedroht, auf alle Waren, die in die USA gesendet werden.

Welche Rolle spielt Grönland für die US-Raketenabwehr?
Laut Donald Trump ist Grönland elementar für den Aufbau der geplanten Raketenabwehr.
Welche anderen Länder waren von den angedrohten US-Zöllen betroffen?
Neben Deutschland waren sieben weitere europäische Länder von den angedrohten US-Zöllen betroffen.
Wer wird die weiteren Verhandlungen zum Thema Grönland führen?
Die weiteren Verhandlungen sollen unter anderem Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Steve Witkoff führen.