Die Handball-EM 2026 findet vom 15. Januar bis zum 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Die Vorrundenspiele werden auf vier Arenen in diesen Ländern ausgetragen, während die Hauptrundengruppen in Herning (Dänemark) und Malmö (Schweden) gespielt werden. Herning ist zudem Austragungsort der Halbfinals, des Finales und der Spiele um die Plätze drei und fünf. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, eine Medaille zu gewinnen, und wird während des gesamten Turniers nur in Herning spielen.
Der Titelverteidiger ist Frankreich, das 2024 im Finale Dänemark besiegte. Top-Favorit in diesem Jahr ist Co-Gastgeber Dänemark, das 2025 seinen vierten Weltmeistertitel in Folge gewann und 2024 Olympia-Gold holte. Deutschland, das 2024 Olympia-Silber und 2025 den sechsten Platz bei der WM erreichte, zählt zum erweiterten Favoritenkreis.
Die Hauptrunde, die am 22. Januar begann und am 28. Januar endet, besteht aus zwei Gruppen. Die beiden besten Teams jeder Hauptrundengruppe qualifizieren sich für das Halbfinale, das am 30. Januar stattfindet. Das Finale und das Spiel um den dritten Platz werden am 1. Februar in Herning ausgetragen.
Der deutsche Kader umfasst 18 Spieler, darunter vier Debütanten bei großen Turnieren sowie drei erfahrene Spieler, die bereits 2016 EM-Gold gewonnen haben. Bundestrainer Gislason hat bei der Kaderzusammenstellung besonderen Wert auf die Abwehrarbeit gelegt. Änderungen im Kader sind während des Turniers unter bestimmten Bedingungen möglich. Alle Spiele der deutschen Mannschaft werden live von ARD und ZDF übertragen und sind zudem als Audio-Vollreportage verfügbar.